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Thema: Software

Yahoo-Mails lassen sich seit Juli 2017 nicht mehr mit Thunderbird abrufen

Yahoo Mail kann nicht nur im Browser, sondern auch mittels IMAP (bzw. POP3) mit alternativen Mailclients genutzt werden. Die aktuelle Version von Mozilla Thunderbird zeigt in Verbindung mit IMAP seit Juli 2017 beim Versuch Mails abzurufen allerdings die folgende Fehlermeldung an:

Der aktuelle Vorgang in Posteingang ist fehlgeschlagen.
Der Server des Kontos "example@yahoo.de“ antwortete:
[CLIENTBUG] SELECT Command is not valid in this state.

Yahoo scheint in seinen Sicherheitseinstellungen etwas geändert zu haben. Wer Thunderbird weiterhin in Verbindung mit Yahoo Mail verwenden möchte, muss in den Sicherheitseinstellungen seines Accounts (https://login.yahoo.com/account/security) die Einstellung Apps mit geringeren Sicherheitsmerkmalen erlauben aktivieren. Danach Thunderbird neu starten und der Abruf von Mails sollte wieder klappen.

Trello-Boards mittels Skript automatisiert sichern

Auch wenn es selten vorkommt, dass Cloudservices ausfallen, so passiert es leider doch gelegentlich. Und auch noch so erfolgreiche und populäre Dienste werden von Zeit zu Zeit übernommen, verändert oder eingestellt. Wer so wie ich sein Arbeitsleben und sämtliche ToDos mit Trello organisiert und daher ohne so gut wie aufgeschmissen ist, sollte für den Fall der Fälle vorsorgen. Zum Glück bietet Trello API-Schnittstellen an, die es erlauben auf die hinterlegten Daten zuzugreifen.

Das PHP-basierte Backup-Skript trello-backup von mattab (https://github.com/mattab/trello-backup) macht sich diese Schnittstelle zunutze, um alle vorhandenen Boards eines Accounts als JSON-Dateien zu sichern. Damit kann man zwar ohne weitere Verarbeitung nicht unmittelbar etwas anfangen, aber im Fall der Fälle lassen sich daraus zumindest mit etwas Aufwand oder manueller Interpretation die Daten wiederherstellen.

openHAB Distribution 2.0 unter Windows zum Starten bewegen

openHAB basiert auf Java und ist damit im Betrieb plattformunabhängig. So weit, so gut, nur gibt es dann leider doch auf den einzelnen Plattformen immer wieder Stolperfallen. Während unter Linux der erste Start kein Problem ist, quittiert openHAB unter Windows (sowohl Windows 10 als auch Windows 7) mit der folgenden Fehlermeldung den Dienst:

Launching the openHAB runtime...
"Files" kann syntaktisch an dieser Stelle nicht verarbeitet werden.

Die Umgebungsvariable JAVA_HOME zeigt wie in der offiziellen Dokumentation angemerkt auf die letzte Version der Java Runtime unter C:\Program Files (x86)\Java\jre1.8.0_131\ und darin liegt auch das Problem. openHAB kann unter Windows nämlich nicht mit Pfaden umgehen die Leerzeichen enthalten.

Nachrichten und FaceTime verweigern die initiale Aktivierung

In Verbindung mit meinen Experimenten mit Siri (siehe dazu auch: Siri mit der Diktierfunktion auf Zuruf unter macOS Sierra starten) wollte ich auch die Funktion per Sprache Nachrichten zu Diktieren und Anrufe starten zu können testen. Leider lies sich weder FaceTime noch Nachrichten aktivieren. Die angezeigte Fehlermeldung selbst bringt einen dabei kaum weiter:

Bei der Aktivierung ist ein Fehler aufgetreten. Versuche es erneut.

Zahlreiche dieser erneuten Versuche und Stunden an Recherchen später, ergibt sich das folgende Bild:

  • FaceTime oder Nachrichten lässt sich mit meiner AppleID auf keinem meiner Geräte aktivieren.

Microsoft Office 2010 unter Windows 10 lässt sich nicht per Telefon aktivieren

Seit Version 2007 hat Microsoft auch für seine Office-Produkte eine verpflichtende Aktivierung eingeführt. Diese sollte im Regelfall automatisch über das Internet erfolgen. In seltenen Fällen, wenn z.B. aus Testzwecken viele Installationen hintereinander (nicht parallel) getätigt wurden, verweigert Microsoft die automatische Aktivierung, um Mehrfachnutzung derselben Lizenz zu unterbinden.

Die Lösung ist daher die telefonische Aktivierung über ein automatisches Telefonassistenzsystem zu nutzen. Diese wird nach Auswahl der Option Ich möchte die Software telefonisch aktivieren im Aktivierungsdialog gestartet. Dort muss zunächst das eigene Land ausgewählt werden, um die korrekte Telefonnummer angezeigt zu bekommen. Leider verweigert der Assistent seit einiger Zeit die Aktivierung mit folgender Fehlermeldung:

PHP-Skripte als Daemon mit systemd unter Linux als Services betreiben

PHP kann nicht nur als Skriptsprache für dynamische Websites genutzt werden, sondern auch als Programmiersprache für Hilfsprogramme oder asynchrone Server-Dienste wie z.B. einem Chatbot.

Damit die Skripte dann am Server auch entsprechend beim Systemstart gestartet werden und vor allem auch jederzeit entsprechend gestoppt oder neu gestartet werden können, lassen sich diese (wie jedes andere Programm auch) als Daemon mit systemd einrichten.

Daemon-Konfiguration erstellen

Dazu wird ein entsprechendes Init-Skript erstellt und unter /etc/init.d/ abgelegt. Der Name des Skriptes gibt den Namen des Daemons vor (stellen Sie sicher, dass Sie die Datei ohne Dateiendung erstellen, z.B. php-slackbot). Wichtig sind dann vor allem die Berechtigungen für die erstellte Datei. Nur wenn diese korrekt gesetzt sind, lässt sich der Daemon auch ausführen. Setzen Sie diese mit chmod +x /etc/init.d/<daemon>.

Siri mit der Diktierfunktion auf Zuruf unter macOS Sierra starten

Mit macOS Sierra hat Apple seinen persönlichen Assistenten Siri vom Telefon auf den Mac gebracht und erlaubt nun auch die Nutzung am Desktop. Allerdings muss zum Aktivieren von Siri anders als am Telefon eine Tastenkombination bzw. ein Icon in der Taskleiste geklickt werden. Der praktische Aufruf mit dem Signalwort Hey Siri funktioniert von Haus aus leider nicht.

Doch Apple hat schon seit Längerem eine mächtige Diktierfunktion in macOS integriert, die sich auch so konfigurieren lässt, dass diese durchgehend im Hintergrund mithört und auf ein frei definierbares Schlagwort reagiert. Wird die Diktierfunktion nun für das Schlagwort Hey konfiguriert und eine frei definierte Aktion für den Sprachbefehl Siri zum Starten von Siri erstellt, lässt sich Siri plötzlich über Hey Siri aktivieren.

Adobe Creative Cloud aus Sidebar des Windows Explorer entfernen

Mit den letzten Versionen von Adobes Creative Suite nistet sich auch die Adobe Creative Cloud am System ein und erstellt eine Verknüpfung in der Sidebar des Windows Explorers zur eigenen Cloud-Speicherlösung.

Mit einer kleinen Anpassung in der Registry lässt sich diese unerwünschte Verknüpfung allerdings leicht wieder ausblenden:

Öffnen Sie dazu den Registry-Editor regedit mit Administratorrechten (ansonsten wird der benötigte Schlüssel nicht angezeigt) und suchen Sie nach einem Eintrag für Creative Cloud Files. Dabei sollten Sie einen Schlüssel im Verzeichnis HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID finden, und darin einen Eintrag mit dem Namen System.IsPinnedToNameSpaceTree vom Typ REG_DWORD. Setzen Sie den Wert dieses Eintrags auf 0. Spätestens nach einem Neustart taucht die Verknüpfung nicht mehr im Explorer auf.

OneDrive aus Sidebar des Windows Explorer entfernen

Seit Windows 8 zeigt Microsoft in der Sidebar des Windows Explorers eine Verknüpfung zur eigenen Cloud-Speicherlösung OneDrive an. Und das leider unabhängig davon, ob man OneDrive überhaupt eingerichtet hat bzw. nutzen möchte oder eben auch nicht.

Mit einer kleinen Anpassung in der Registry lässt sich diese Verknüpfung allerdings leicht ausblenden:

Öffnen Sie dazu den Registry-Editor regedit mit Administratorrechten (wichtig, sonst wird der benötigte Schlüssel nicht angezeigt) und navigieren Sie dann zum Eintrag HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{018D5C66-4533-4307-9B53-224DE2ED1FE6}. Darin befindet sich ein Eintrag mit dem Namen System.IsPinnedToNameSpaceTree vom Typ REG_DWORD befinden. Setzen Sie den Wert dieses Eintrags auf 0. Spätestens nach einem Neustart taucht die Verknüpfung nicht mehr im Explorer auf.

Windows-Update von Windows 7 hängt auf einer frischen Windows-Installation

Windows 7 ist zwar nicht mehr taufrisch, aber gerade ältere Spezialsoftware oder Hardware läuft unter neueren Versionen nicht immer einwandfrei und erfordert dann doch hin und wieder die Installation von Windows 7. Natürlich wird direkt nach der Installation brav das Service Pack 1 installiert und wie empfohlen nach Updates gesucht. Allerdings hängt das Windows Update stundenlang mit der Meldung Es wird nach Updates gesucht... und der Prozess svchost.exe läuft mit 100% Prozessorauslastung.

Das Problem liegt an einem veralteten Windows-Update-Client und einem bestehenden Bug, der erst mit einem neueren Update behoben wird. Installieren Sie daher direkt nach dem Service Pack und vor der ersten Suche nach Windows Updates die folgenden beiden Update-Pakete von Hand und führen Sie dann die Suche nach Updates erneut aus: