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Thema: Software

Werbung in Skype für Windows ausblenden

Wer Skype unter Windows nutzt bekommt darin schon seit geraumer Zeit auch Werbung angezeigt. Ein kleiner Eingriff in die Konfiguration des Rechners lässt die Abrufe der Werbung durch Skype ins Leere laufen und unterbindet damit den Abruf der Werbung. Der dafür vorgesehene Werbebereich in der Nutzeroberfläche von Skype wird weiterhin angezeigt, nur bleibt dieser dann leer.

Öffnen Sie als Administrator mit einem Editor die Datei C:\Windows\System32\drivers\etc\hosts und fügen Sie am Ende der Datei folgende Zeilen ein:

127.0.0.1 rad.msn.com
127.0.0.1 live.rads.msn.com
127.0.0.1 ads1.msn.com
127.0.0.1 g.msn.com
127.0.0.1 a.ads2.msads.net
127.0.0.1 b.ads2.msads.net
127.0.0.1 ac3.msn.com
127.0.0.1 apps.skype.com

Achtung: Durch den Eingriff in die Konfiguration kann Skype auch die Startseite (Skype Home) nicht mehr laden und zeigt eine entsprechende Fehlermeldung an. Die eigentlichen Funktionen von Skype funktionieren aber weiterhin uneingeschränkt.

Upgrade-Hinweis zu Windows 10 aus der Taskleiste von Windows 7/8/8.1 entfernen

Microsoft versucht seit einiger Zeit Endnutzern von Windows 7, Windows 8 und Windows 8.1 den Umstieg auf Windows 10 durch Einblenden von Update-Hinweisen und Erinnerungen über ein Icon in der Taskleiste schmackhaft zu machen. Auch wenn Microsoft sich alle Mühe gemacht hat, den Umstieg so einfach wie möglich und über einen begrenzten Aktionszeitraum sogar kostenlos zu ermöglichen, gibt es für den einen oder anderen doch noch Gründe mit dem Umstieg zu warten.

Yawcam startet unter Java 8 nicht mehr

Ich nutze die Webcam-Software Yawcam mit ihrer Bewegungserkennung als primitiven Alarmanlagen-Ersatz, auf meinem so und so rund um die Uhr laufenden Server. Nach dem Update auf die neueste Version von Java 8 (Java 8 Update 45, 1.8.0-45) lässt sich Yawcam leider nicht mehr starten und auch der Service verweigerte seinen Dienst.

Mit Java 8 wird in die Umgebungsvariable Path nur mehr ein virtueller Pfad und nicht wie bisher ein absoluter Pfad zur Installation hinterlegt. Dies scheint Yawcam aus dem Tritt zu bringen. Abhilfe schafft die Ergänzung der Path-Variable um den absoluten Pfad zum Ordner bin der aktuellen Java-Installation.

L2TP/IPsec-VPN-Verbindung unter Windows 7/8 zu einem Zielserver hinter einem Router mit NAT

Wer sich von einem Windows 7 bzw. Windows 8.1 Rechner mit einem VPN-Server über L2TP/IPSec hinter einem Router mit Portforwarding (UPD 500, UPD 4500) und NAT verbinden möchte wird schnell feststellen, dass dies nicht so ohne Weiteres funktioniert. Das liegt daran, wie Windows mit einer VPN-Verbindung über NAT umgeht. Ein kleiner Registry-Eingriff und die richtigen Einstellungen schaffen Abhilfe.

Lösung per Registry-Eintrag

Beheben Sie das Problem des Verbindungsaufbaus mit einem VPN-Server über eine NAT-Verbindung durch Hinzufügen des folgenden Schlüssels als DWORD-Wert (32-bit) mit dem angegebenen Wert als Hexadezimal:

AssumeUDPEncapsulationContextOnSendRule = 2

unter

SSL-Verbindung zwischen Postfix und einem externen SMTP-Server mithilfe von stunnel

Wer Postfix für den Versand seiner E-Mails so konfiguriert hat, dass dieser einen externen Server (Relayhost) zum Versand der Mails benutzt und diese Verbindung mittels SSL schützen möchte, muss zu einem Trick greifen. Postfix selbst unterstützt zwar TLS- aber keine SSL-Verbindungen. Abhilfe schafft stunnel, ein kleiner Zwischenserver der die verschlüsselte Kommunikation zwischen lokalem Postfix und externem SMTP-Server übernimmt.

Postfix konfigurierien

Passen Sie die Konfiguration von Postfix so an, dass der Relayhost auf die lokale Loopback-IP-Adresse und einen freien Port über 1024 (muss danach in stunnel konfiguriert werden) zeigt.

Linux-Server mit logwatch überwachen

logwatch parsed die Logdateien des Systems bzw. der prominentesten Dienste wie SSH oder Apache und erstellt daraus Reports. Die Zeitfenster für die Erstellung des Reports lassen sich dabei beliebig adaptieren. Sie können Sie sich entweder tägliche oder so wie in dieser Anleitung beschrieben wöchentliche Reports zu einem definierten Zeitpunkt per E-Mail zusenden lassen.

logwatch benötigt für den Versand von E-Mails eine für den externen Versand konfigurierte Installation von sendmail. Sobald diese Voraussetzung gegeben ist, können Sie logwatch mit dem unten stehenden Befehl installieren.

apt-get install logwatch

logwatch konfigurieren

Logwatch wird über die Konfigurationsdatei /usr/share/logwatch/default.conf/logwatch.conf konfiguriert. Die folgenden Parameter sollten Sie an Ihre Bedürfnisse anpassen:

Perl-Warnung “Setting locale failed” beheben

Einige Ubuntu-Systeme zeigen direkt nach der Installation z.B. beim Aktualisieren via apt-get folgende Warnmeldung in Bezug auf perl bzw. der Spracheinstellungen des Systems an:

perl: warning: Setting locale failed.
perl: warning: Please check that your locale settings:
LANGUAGE = (unset),
LC_ALL = (unset),
LC_PAPER = "de_AT.UTF-8",
LC_ADDRESS = "de_AT.UTF-8",
LC_MONETARY = "de_AT.UTF-8",
LC_NUMERIC = "de_AT.UTF-8",
LC_TELEPHONE = "de_AT.UTF-8",
LC_MEASUREMENT = "de_AT.UTF-8",
LC_TIME = "de_AT.UTF-8",
LC_NAME = "de_AT.UTF-8",
LANG = "en_US.UTF-8"
are supported and installed on your system.
perl: warning: Falling back to the standard locale ("C").
locale: Cannot set LC_ALL to default locale: No such file or directory

Lösung

Um die Fehlermeldung zu beheben, muss die Lokalisierungsinformation für die nicht erkannten Sprachen neu erzeugt werden und die Spracheinstellungen des System aktualisiert werden. Nutzen Sie zur Erzeugung der Lokalisierungsdateien den Befehl locale-gen und Listen sie durch Leerzeichen getrennt alle in der Warnmeldung angezeigten Sprachen auf.

Windows 7 / Windows 8 verliert Farbprofil der Monitorkalibrierung nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand

Windows 7 bzw. Windows 8 hat des Öfteren das Problem, dass Farbprofile nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand (bzw. beim Wechsel von Benutzerkonten) nicht mehr geladen werden. Besonders ärgerlich ist das natürlich dann, wenn man seine Monitore für die Grafikbearbeitung extra kalibriert. Warum sich Windows so verhält, habe ich leider noch nicht herausgefunden, dafür aber eine Lösung in Form eines Workarounds gefunden.

Installieren Sie zunächst die Software LUTManager (http://fotomania.nixz.net/lutmanager/) welche unter anderem ein Kommandozeilen-Tool für das Laden von Farbprofilen mitbringt. Danach erstellen Sie eine Batch-Datei die das Programm LUTManager nutzt um für jeden Monitor das gewünschte Farbprofil zu laden. In meinen Fall (2 Monitore) sieht der Inhalt der Datei wie folgt aus:

SSL-Verbindungen mit mehr als 1024-bit werden unter Java 1.6 abgelehnt

Auch für OS X Yosemite 10.10 stellt Apple immer noch eine Java-Version für die Installation bereit (http://support.apple.com/kb/DL1572), bei der es sich allerdings um Version 1.6 handelt. Nach der Installation von Eclipse und dem entsprechenden SVN-Plugin habe ich daraufhin folgende Fehlermeldung bei der Verbindung über HTTPS zu meinem SVN-Server erhalten:

java.lang.RuntimeException: Could not generate DH keypair
Could not generate DH keypair
Prime size must bei multiple of 64, and can only range from 512 to 1024 (inclusive)

Die Fehlermeldung beruht darauf, dass Java 1.6 aus rechtlichen Gründen keine SSL-Zertifikate mit mehr als 1024-bit erlaubt. Um das Problem zu beheben, stellte Oracle eigentlich neue Policy-Files (http://www.oracle.com/technetwork/java/javase/downloads/jce-6-download-429243.html) zu Verfügung, die ich unter OS X allerdings nicht zum Laufen gebracht habe.

Postfix – SALS authentication failed – no mechanism available

Ich richte Postfix auf meinen Servern generell immer so ein, dass dieser seine E-Mails über einen externen SMTP-Server versendet. Die Anmeldung an diesem Server erfolgt mittels Benutzername und Passwort (siehe dazu auch: SMTP Relay Host mit Authentifizierung in Postfix konfigurieren). Bei der Neuinstallation meines Servers bin ich dabei wieder einmal über einen Fehler gestolpert, bei dem Postfix das Fehlen eines geeigneten Mechanismus bekrittelt:

(SASL authentication failed; cannot authenticate to server example.com[0.0.0.0]: no mechanism available)

Die Lösung ist simpel. Postfix fehlt die Cyrus Simple Authentication Service Layer (SASL) Library. Unter Ubuntu installieren Sie diese mit dem folgenden Befehl nach und schon klappt die Authentifizierung.